"Figaro" in Gangster-Pose: Erste Opernpremiere in Salzburg
Waffen, Drogen, "Figaro": Die erste Opernpremiere der diesjährigen Salzburger Festspiele ist am Donnerstagabend über die Bühne des Hauses für Mozart gegangen. Martin Kusej inszenierte die Mozart-Oper als Mafia Edition mit viel Pistolenfuchteln und Gangster-Posen, aber ohne überzeugende Personenführung. Rund um ein starkes Gesangsensemble servierte Dirigent Raphael Pichon am Philharmoniker-Pult akribische Spannungsarbeit mit einem Hang ins Grelle.