Kentridge blickte bei den Wiener Festwochen in die Zukunft
Zum Abschluss wurde der Blick nach vorne gerichtet: Für die letzte Premiere der diesjährigen Wiener Festwochen holte der südafrikanische Künstler William Kentridge Montagabend ein Orakel auf die Bühne in der Halle E des Museumsquartiers. Seine Antikenbearbeitung "Sibyl" war ein kurzweiliges Vergnügen, das sich als Bilder-, Wort- und Musikreigen mit Sprichwörtern, Hoffnungen und Ängsten auseinandersetzte.