Noblesse und Nihilismus: "Extinction" bei den Festwochen
Clubbesuch, Kinoabend, nacktes Theater: Mit dem fünfstündigen Mammutwerk "Extinction" untersucht der französische Regisseur Julien Gosselin bei den Wiener Festwochen den Untergang der (Wiener) Moderne anhand einer radikalen Verschränkung von Arthur Schnitzler und Thomas Bernhard. Der wilde Ritt zwischen Noblesse und Nihilismus, Trieb und Tod feierte am Montagabend Premiere in der Halle E im Museumsquartier.