Ungarn entlässt verurteilte ausländische Schlepper aus Haft
Die ungarische Regierung lässt Tausende ausländische Strafgefangene frei, die derzeit Haftstrafen wegen Menschenschmuggels verbüßen. Einzige Bedingung ist, dass sie Ungarn innerhalb von 72 Stunden verlassen. Das geht aus einer Verordnung hervor, die die Regierung von Viktor Orbán Ende des Vormonats erließ. In Österreich reagierte man auf diese Entscheidung irritiert. Wie auf APA-Anfrage aus dem Innenministerium mitgeteilt wurde, sind "allfällige Gegenmaßnahmen" ein Thema.