Im Mordversuchsprozess am Landesgericht Ried gegen eine 32-Jährige, die im August 2022 ihren Mann mit Antidepressiva sediert und ihn dann am Hals geschnitten haben soll, haben die Berufsrichter den Urteilsspruch ausgesetzt. Nur zwei der acht Geschworenen haben für Mordversuch gestimmt. Sieben votierten für schwere Körperverletzung, ein Geschworener dagegen. Die Richter meinten, die Geschworenen hätten sich im Wahrspruch "geirrt", nun geht der Fall an den Obersten Gerichtshof.
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