Auch nach einer angekündigten Waffenruhe sind die heftigen Gefechte im Sudan weitergegangen. Laut Augenzeugen waren Schüsse in der Hauptstadt Khartum auch am Abend zu hören. Die paramilitärische Gruppe RSF hatte sich am Nachmittag zu einer Feuerpause ab 18.00 Uhr bereit erklärt. Die Hoffnung darauf war ohnehin gering: Denn die gegen die RSF kämpfende sudanesische Armee hatte einer Waffenruhe im Voraus nicht zugestimmt.