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Besondere Reiseziele, die kaum jemand kennt

Einige Orte klagen über zu viele Touristen: Die Experten des "Time Out"-Magazins haben 14 Orte auf der ganzen Welt gewählt, die ihrer Meinung nach mehr Besucher vertragen könnten. Und sich vor allem verdient hätten.

Mongolei. Der am dünnsten besiedelte Staat der Welt mit seinem Grasland, Bergen und der Wüste Gobi ist längst nicht so schwer zu bereisen, wie man vermuten möchte - lokale (und leistbare) Tourguides sorgen dafür. Es empfehlen sich ein Besuch in der Hauptstadt Ulaanbaatar, Ausflüge in die Berge - etwa den Gorchi-Tereldsch-Nationalpark - und ein paar Nächte in den landestypischen Jurten in der Steppe zu verbringen, wo man auf gastfreundliche Nomaden und wildlebende Pferde trifft.
Lagune von Bacalar. Tulum und Cancún sind die allseits bekannten Hotspots auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan. Oft übersehen wird hingegen die Lagune von Bacalar. Sie ist ein Zusammenschluss von sieben Cenotes, aufgrund der unterschiedlichen Farben des Wassers wird der See auch als "Lagune der sieben Farben" genannt.
Cuenca. Man nennt Cuenca nicht umsonst das "Athen Ecuadors", die Altstadt mit den riesigen Kathedralen steht auf der Liste des Welterbes der Unesco. In ihren Gassen ist das Handwerk fest verwurzelt: Töpfereien, Korbflechter, Goldschmiede, aber vor allem die Hutmacher. Cuenca ist die Heimat des Panama-Huts.
Srebrenik. Im Zinja-Tal gelegen, ist die Festung von Srebrenik, die hoch auf dem Felsen über dem gleichnamigen Ort thront, nicht zu übersehen - aber dennoch selten besucht. Die Burg ist eines der ältesten Bauwerke Bosnien und Herzegowinas, ihre Grundfesten stammen aus dem frühen 14. Jahrhundert. Der Blick von oben auf die Landschaft - erhebend.
Cabo Rojo. An der südwestlichen, karibischen Küste der Insel Puerto Rico liegt Cabo Rojo, das im Vergleich zur geschäftigen Hauptstadt San Juan ein paar Gänge zurückschaltet. Die Entspannung setzt sich an den Stränden Boquerón, El Combate, Joyuda, Punta Arenas und Punta Real nahtlos fort.