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Kultur

Von der Antike in die Gegenwart

Das Landesmuseum war acht Jahre zu und hat kürzlich als kärnten.museum seine Tore wieder geöffnet. Wir haben zehn Ausstellungsstücke ausgesucht, die Sie in dem ehrwürdigen Haus in der Klagenfurter Museumsgasse gesehen haben müssen.

vor 4 Jahren7. Jänner 2023 um 05:08
Klagenfurt LandChronik
Waffen für die Götter. Helme, Waffen und Schwerter wurden am Förker Laas-Riegel am Dobratsch 1989 von Raubgräbern entdeckt. Der Fund ist im ersten Stock spektakulär in einer Vitrine in Szene gesetzt. Bei den alten Griechen, Römern und auch den Kelten war es durchaus Sitte, erbeutete Waffen nach einer Schlacht zur Schau zu stellen.
Einbaum. Wie ein Ufo aus einer anderen Welt, wirkt der hier in Silberpapier eingebettete Einbaum, der im Sattnitzmoor gefunden wurde und aus dem zweiten Jahrtausend vor Christus stammt. So ein Einbaum hatte einen nur geringen Tiefgang und konnte auch in Bächen oder flachen Seeufern benutzt werden. Der Einbaum ist unweit des Waffenfundes im ersten Stock zu sehen.
Installation. Das Anthropozän ist das Zeitalter der Menschen. Gemeint ist damit, dass wir großen Einfluss auf die Umwelt ausüben und den Klimawandel herbeiführen. Der Klagenfurter Künstler Kristoffer Stefan hat eine raumfüllende Installation geschaffen, die angegriffen und verändert werden kann. Der glasfaserverstärkte Kunststoff spannt sich durch einen ganzen Raum im 1. Stock und macht vor allem bei Kindern großen Eindruck – die Veränderung, die man an der Skulptur vornimmt, setzt gleich eine Vielzahl von Reaktionen in Gang.
Höhlenbär. Das Skelett eines eiszeitlichen Höhlenbären (und eines ungeborenen Jungtiers) ist wirklich beeindruckend. Gefunden werden solche Skelette in Höhlen, wo die Bären Unterschlupf suchten.
Heutiger Bär. Die zwei ausgestopften Bären sind ein Hingucker. Sie dürfen zwar nicht berührt werden, aber dafür gibt es einen ausgestopften Fuchs, den Kinder (und Erwachsene) gerne streicheln dürfen. Am Tisch daneben liegen Infoblätter auf, die man mitnehmen darf.
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