Ionescos "Kahle Sängerin" in Graz als Komödie zum Mitsingen
Das Absurde lässt sich in einer Zeit mit Corona, Blackout-Angst, wahnwitzigen Machthabern und himmelstürmenden Preisen nur schwer noch irgendwo festmachen, zu sehr hat es bereits den Alltag eingeholt. Eugene Ionesco schrieb mit seinem Drama "Die kahle Sängerin" eine groteske Komödie, die von der haarscharf aneinander vorbeigeführten Sprache und dem Nicht-Inhalt lebt. Im Grazer Schauspielhaus hatte am Freitag eine bunt-harmlose Bühnenshow mit weichgespültem Schluss Premiere.
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