Im Visier der Steuerfahndung: Jelineks "Angabe der Person"
Neue Werke von Elfriede Jelinek sind stets Textströme, in denen man als Leser unterzugehen droht, und die man erst kanalisieren muss, um sie für sich nutzbar zu machen. Das gilt auch für "Angabe der Person", das kommende Woche als Buch erscheint und am 16. Dezember im Deutschen Theater Berlin von Jossi Wieler in einer Bühnenfassung uraufgeführt wird. Das wahre Drama muss man sich erst herausarbeiten. Es traf die scheue Dichterin wohl ins Mark.
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