Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.

Ringen um KV in der Sozialwirtschaft

Arbeitnehmer im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich sind am Dienstag auf die Straße gegangen, um in den stockenden Kollektivvertragsverhandlungen für die 130.000 Beschäftigten in der Sozialwirtschaft Druck zu machen.

Rund 3000 Menschen haben laut GPA an einer Demonstration vom Westbahnhof zum Ballhausplatz teilgenommen.
Sollte die nächste Verhandlungsrunde am 17. November kein Ergebnis "weit über 7,5 Prozent" bringen, werde weiter gestreikt, hieß es von der GPA. "Wir sind streikbereit", so die Rufe der Demoteilnehmer.
"Es geht um Anerkennung für Menschen, deren Arbeit essenziell ist für den Fortschritt einer menschlichen, sozialen Gesellschaft", sagte Barbara Teiber, Vorsitzende der Gewerkschaft GPA bei der Schlusskundgebung vor dem Kanzleramt.
"Keinen Grund zur Aufregung" sieht indes die Arbeitgeberseite. Man habe sich in den meisten Punkten verständigen können und ein Angebot vorgelegt, das über dem Metaller-Kollektivvertrag liege, betonte der Geschäftsführer der Sozialwirtschaft Österreich und Verhandlungsführer Walter Marschitz in einer Aussendung.