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Ukrainische Städte bombardiert

Im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew und zahlreichen anderen Städten kam es am Montag zu schweren Explosionen. Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete die brutalen Raketenangriffe auf die Zivilbevölkerung als Reaktion auf "Terroranschläge" gegen russisches Gebiet.

Im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist es am Montag zu schweren Explosionen gekommen. Es habe mehrere Einschläge gegeben, teilte Bürgermeister Witali Klitschko auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.
Auch aus dem Westen und dem Zentrum der Ukraine wurden Explosionen gemeldet. Insgesamt zählte die Ukraine 83 Raketen, von denen laut ukrainischem Generalstab 41 unschädlich gemacht werden konnten. Russland versuche, die Ukraine zu zerstören, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit.
Der russische Präsident Wladimir Putin dagegen bezeichnete die Raketenangriffe als Reaktion auf die "Terroranschläge" gegen russisches Gebiet. Konkret warf Putin dem ukrainischen Geheimdienst SBU vor, am vergangenen Samstag einen "Terroranschlag" auf die russische Krim-Brücke zur annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim organisiert zu haben.
"Die Hauptstadt wird von den russischen Terroristen angegriffen", schrieb Klitschko in sozialen Medien. Die Angriffe konzentrierten sich demnach auf die Innenstadt sowie den Stadtteil Solomjanskyj, Luftsirenen ertönten, die Menschen brachten sich soweit wie möglich in Schutzkellern in Sicherheit.
Rauchwolken waren über der Stadt zu sehen. An einem Verkehrsknotenpunkt standen zerbombte Autos. "Die Hauptstraßen von Kiew sind von Sicherheitskräften gesperrt worden, die Rettungskräfte sind im Einsatz", schrieb Klitschko. Es gab mindestens fünf Tote und zwölf Verletzte.