Zwölf Tote bei Protesten wütender Sadr-Anhänger im Irak
Bei Protesten wütender Anhänger des einflussreichen Schiitenführers Moqtada al-Sadr im Irak sind mindestens zwölf Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Aufgebrachte Sadr-Anhänger stürmten am Montag ein Regierungsgebäude, nachdem der Geistliche überraschend seinen "endgültigen" Rückzug aus der Politik verkündet hatte. Im stark gesicherten Regierungs- und Botschaftsviertel fielen Schüsse. Die Armee verhängte eine landesweite Ausgangssperre.
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