Philosoph Robert Pfaller warnt vor "Entdemokratisierung"
Die Debatte um kulturelle Aneignung hat in den vergangenen Tagen absurde Züge angenommen. Konzerte, die abgebrochen oder abgesagt wurden, weil weiße Musiker Dreadlocks trugen, ein Verlag, der Begleitbücher zu einem Winnetou-Film nach Rassismus-Vorwürfen zurückzog. "Wir haben es hier mit einer tendenziellen Refeudalisierung der Gesellschaft zu tun", kommentiert dies der österreichische Philosoph Robert Pfaller. Hier seien letztlich antidemokratische Kräfte am Werk.
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