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Glamourös und minimalistisch - die zwei Seiten der Stilikone Marilyn Monroe

Marilyn Monroe schaffte in ihrer kurzen und steilen Karriere dennoch den Aufstieg zur gefeierten Stilikone. Die Definition von Glamour, die die Schauspielerin in der Öffentlichkeit verkörperte, unterschied sich allerdings wesentlich von ihrer Beziehung zur Mode in ihrem privaten Leben.

Sie war eine Stilikone des 20. Jahrhunderts und prägt die Film- und Modeindustrie mit ihrem für ihre Zeit unkonventionellen Auftreten bis heute. Das Bild von Marilyn Monroe aus dem Jahr 1955 in The Seven Year Itch in einem weißem Kleid, das vom Winde verweht wurde, gilt bis heute als legendärste Szene in Monroes Karriere.
Vor 60 Jahren starb Monroe, ihr Vermächtnis als Trendsetterin der 40er- 50er-Jahre lebt jedoch weiter. Netflix widmet der Frau, die als Norma Jean Mortensen zur Welt kam, einen ganzen Film, "Blonde", der noch dieses Jahr veröffentlicht wird.
Die Kleider der Schauspielerin gingen in die Geschichte ein, bei der heurigen Met Gala schlüpfte Kim Kardashian in ein Original der Stilikone.
So trug die Schauspielerin unter anderem Stücke von amerikanischen Designern wie James Galanos und Ceil Chapman, einige ihrer Lieblingsteile kamen aus dem Modehaus Lanvin.
Während das öffentliche Image Monroes auf einem Fundament von Glamour und Weiblichkeit thronte, machte sich die Amerikanerin in ihrem Privatleben eher wenig aus der schimmernden Modewelt und setzte gezielt auf Minimalismus - ein auffälliger Gegensatz zu ihren Auftritten im Scheinwerferlicht.