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Kohlebergbau in der Weststeiermark

Um das Jahr 1780 begann der Abbau der Braunkohle in der Weststeiermark. Das „braune Gold“ wurde vorerst hauptsächlich zur Alaunerzeugung verwendet. Im Jahr 1856 startete mit dem Bergbauunternehmen "Graz-Köflacher Eisenbahn- und Bergbau-Gesellschaft“ die Hochphase des Abbaus. 2006 wurde die letzte weststeirische Braunkohle gefördert. Untrennbar mit der Geschichte des weststeirischen Braunkohleabbaus verwoben ist die Köflacher Fotografendynastie Koren, die den Alltag im Revier seit dem Jahr 1907 in Zehntausenden Momentaufnahmen dokumentierte. Die Bilder dieser Fotoserie entstammen allesamt dem einzigartigen historichen Archiv des bis heute bestehenden Ateliers in Köflach.

Mit der Schließung der Karlschacht-Grube 1990 war der Untertage-Bau Geschichte. Fortan wurde die Kohle für ein paar Jahre ausschließlich unter freiem Himmel gewonnen.
Mit einem Förderband wurde der Abraum vom Tagbau Oberdorf bis in die Kippe in Rosental befördert. 
Der Abbau der Kohle war gefährlich und erfolgte unter schwersten Bedingungen.