Monteverdi with pride: "L'Orfeo" an der Staatsoper
Bunte Kostüme, gewagte Frisuren, verschwommene Geschlechter, Lebenslust und Liebesparade: Die Rede ist nicht von der Vienna Pride, die am Samstag die Wiener Innenstadt durchwirkt hat, sondern von der abendlichen Premiere an der Staatsoper: "L'Orfeo" von Claudio Monteverdi wurde in der Regie von Tom Morris zum lieblichen Hochzeitsfest, jäh unterbrochen freilich von Tod und Höllenfahrt der Braut. Ein feiner, letztlich aber konventioneller Barockabend rund um Orfeo Georg Nigl.
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