Britischer Premier muss sich Misstrauensabstimmung stellen
Der durch die "Partygate"-Affäre stark unter Druck geratene britische Premierminister Boris Johnson muss sich einem Misstrauensvotum seiner Konservativen Partei stellen. Dafür sei die notwendige Anzahl an Anträgen - mindestens 54 - von Tory-Abgeordneten eingegangen, teilte der Chef des zuständigen Parteikomitees, Graham Brady, am Montag in London mit. Johnson sieht laut einer Reaktion das Votum als Chance, die Affäre hinter sich zu lassen.