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300 Jahre Fuß-Wallfahrt vom Lavanttal nach Hirschegg

Vor 300 Jahren, im Jahre 1722, gelobten Bewohner aus den Lavanttaler Orten St.Peter, Reichenfels und Bad St. Leonhard eine Fußwallfahrt ins Marien-Münsterlein nach Hirschegg. Und die Hirschegger pilgern seit damals alljährlich nach Bad St. Leonhard. Ursache für das Gelöbnis war die damals besonders arg wütende Pest.

Am Christi Himmelfahrtstag sind es die St. Peterer und Reichenfelser, die über die Alm wandern, am Sonntag vor Pfingsten, dem „Totensonntag“ kommen die Gläubigen aus Bad St. Leonhard. Und am Pfingssonntag pilgern die Hirschegger nach Bad St. Leonhard. In all den Jahren ist keine einzige Wallfahrt ausgefallen.
Wir waren dabei, als am Christi Himmelfahrtstag die gezählten 97 Fuß-Wallfahrer in Hirschegg mit Fahne, Musik und Böllerschüssen begrüßt wurden. Dazu gesellten sich noch zahlreiche Lavanttaler, die mit dem Auto nach Hirschegg gekommen waren.
Auch Bürgermeister Johann Schmid, Vize Markus Prettenthaler und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Erich Scheicher empfingen die Gäste. Als Gastgeschenk wurden an die Pilger Lebzeltherzen verteilt.
Die Pilgermesse feierten Almpfarrer Josef Paier und der Pfarrer aus Reichenfels, Nirmal Kumar. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Reichenfelser Gesangsverein.
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