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Schriftsteller Karahasan: „Wir moralisieren zu viel, und haben zu wenig Moral“

Dževad Karahasan kennt das Grauen des Krieges. 1993 floh er aus dem belagerten Sarajevo nach Graz. Wer sich vom Krieg, auch vom jetzigen in der Ukraine, beherrschen lasse, sei schon besiegt, sagt der große bosnische Schriftsteller.

Dževad Karahasan im Augarten in Graz: „Sobald wir vergessen, dass wir gestern mit dem Feind Fußball gespielt haben und morgen hoffentlich wieder, fangen wir an, ideologisch zu denken“
© Stefan Winkler
Dževad Karahasan im Augarten in Graz: „Sobald wir vergessen, dass wir gestern mit dem Feind Fußball gespielt haben und morgen hoffentlich wieder, fangen wir an, ideologisch zu denken“
Stefan Winkler
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