Blutige Elegien aus dem Limbus: "Troerinnen" im Burgtheater
Kahl geschoren, nackt, verzweifelt: Am Ende des Trojanischen Krieges sind es die Frauen, die ihre Männer, Kinder, Würde und ja, auch Macht verloren haben und irgendwo zwischen Erde und Hölle ihre Gedanken ordnen. Die australische Regisseurin Adena Jacobs hat Euripides' Drama "Die Troerinnen" bei ihrem Burgtheaterdebüt bis aufs Gerippe dekonstruiert, um es mit neuen Textfragmenten und schmerzhaft starken Bildern neu zusammenzusetzen. Die Premiere am Samstagabend traf ins Mark.
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