Nitschs 20. Malaktion als leiser Abschied in Venedig
Es ist gespenstisch still in den beiden Hallen des Oficine 800, einem zum Kulturraum umfunktionierten ehemaligen Warenhaus auf der Insel Giudecca in Venedig. Allein von einem Video der 20. Malaktion von Hermann Nitsch tönt leise sakrale Musik. Der Zeitpunkt der Ausstellung, die am Rande der Biennale ihre Tore öffnet, fiel nun mit dem Tod des österreichischen Künstlers zusammen. Das scheint auch die Besucher, die die Hallen immer wieder still betreten, sichtlich zu berühren.
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