Nun Truppen statt Natur: Anna Jermolaewas "Chernobyl Safari"
Seit über sieben Jahren arbeitet die Künstlerin Anna Jermolaewa an ihrem Projekt "Chernobyl Safari". Ein einziger Tag hat alles verändert. Am 24. Februar begann Russland seine Invasion der Ukraine und drangen russische Truppen in die 30-Kilometer-Sperrzone von Tschernobyl ein, um dort eine Militärbasis zu errichten. "Seither zeigen unsere Wildtierkameras keine Tiere mehr, sondern nur noch militärisches Gerät", sagt Jermolaewa am Tag vor der Eröffnung ihrer MAK-Ausstellung.
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