Stark wie ein Kerl, stur wie ein Bock - die Geierwally hat ihren eigenen Kopf und lässt sich von Männern nichts sagen. Auch Regisseurin Sara Ostertag zeigt bei der Premiere Freitagabend in den Linzer Kammerspielen wie gewohnt Mut und richtet den grellen Scheinwerfer des 21. Jahrhunderts auf den literarischen Stoff. Die Inszenierung mäandert zunächst ein wenig, mündet aber letztlich in einen skurrilen Showdown. Absolutes Highlight: die Bühnenmusik von Jelena Popržan.
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