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Mobilität

Das war das Autojahr 2021

Am letzten Tag des Jahres steigen wir wieder auf die Bremse und werfen einen Blick in den Rückspiegel. Hier lesen Sie, wer oder was heuer für Gesprächsstoff sorgte.

vor 5 Jahren31. Dezember 2021 um 04:00
Wirtschaft & Geld
Wunder des Jahres. Während andere Geländewagen aus der Zeit fallen, knackte der Mercedes G aus Graz in seinem 42. Produktionsjahr eine absolute Rekordmarke. So hat Magna-Steyr als Fertigungspartner von Mercedes-Benz erstmals 40.000 Stück des tonnenschweren Offroad-Würfels gefertigt. Damit hat sich die Produktion des automobilen Urgesteins in den letzten fünf Jahren verdoppelt. Wobei sich der G der Zeitenwende nicht verschließt und 2024 auch vollelektrisch an die Steckdose geht.
Querkopf des Jahres. An Herbert Diess scheiden sich die Geister. Die einen wollen den unbeugsamen Vorstandschef von Volkswagen lieber heute als morgen aus dem Amt jagen, die anderen halten ihn für den Retter von Wolfsburg. Fakt ist: der kantige Österreicher, der keine Gefangenen macht, lässt niemanden kalt.
Sohn des Jahres. Der Name hat Klang: Anton Piëch gründete eine exklusive Automarke, die so heißt wie die Familie. Der 53-jährige Sohn des verstorbenen Volkswagen-Patriarchen Ferdinand Piëch präsentierte heuer den Elektro-Sportwagen Piëch GT, wie er 2024 auf den Markt kommen soll. Weitere Modelle sind angekündigt.
Stratege des Jahres. Sein Führungsstil liegt abseits der Komfortzone, und auch für den Sympathiepreis im Formel-1-Zirkus wird ihn niemand nominieren. Doch darauf liegt Helmut Marko keinen Wert. Lieber besiegt der Doktor als Mastermind von Red Bull Racing Mercedes und lenkt seine Entdeckung Max Verstappen zum WM-Titel.
Aufseher des Jahres. Als Aufsichtsratsvorsitzender von Volkswagen hat Hans Dieter Pötsch den weltgrößten Autobauer souverän durch die Turbulenzen der letzten fünf Jahre manövriert und sich als Moderator der Macht unentbehrlich gemacht. Fazit: Der 70-jährige Österreicher kontrolliert den Autoriesen nun fünf weitere Jahre.
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