"Der Selbstmörder" im Burgtheater erstickt in Exzentrik
Hier ein hervorstehendes Rohr, da ein schwarzes Fass, im Hintergrund ein Gitter, hinter dem Züge vorbeizurasen scheinen. Auf dieser durch und durch dreckig wirkenden Burgtheater-Bühne soll Semjon Semjonowitsch Podsekalnikov den Märtyrertod sterben, für die Ideale anderer. Statt Russen aus den 1920er-Jahren, streiten bei der Premiere von Nikolai Erdmans Komödie "Der Selbstmörder" am Freitag Punker in Netzhemden und Lederröcken um die Verwertungsrechte am Tod des Protagonisten.
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