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Feldhamster, Wachtelkönig & Co: Vor diesen Tieren zittern Bauunternehmer

Bagger gegen Hamster und Caterpillar gegen Würfelnatter: Kann das gut gehen? Die Größenverhältnisse sprechen dagegen, aber der Tierschutz macht aus den Kleinsten die Größten. Zum morgigen Welttierschutztag ein Blick auf die tierischen Angstgegner der Bauwirtschaft.

Böse Zungen würden ja behaupten, er kriegt den Hals nicht voll, aber der Feldhamster sorgt für schlechte Zeiten vor. Die kann er gut und gerne jenen bescheren, die dort bauen wollen, wo er wohnt. Schwerer Fehler: der Feldhamster vom Aussterben bedroht und somit in der EU streng geschützt. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) warnt, dass die Tiere in den nächsten 30 Jahren aussterben könnten. Ihr Schutz wird streng ausgelegt, so besagt ein EuGH-Urteil, dass auch verlassene Ruhestätten von Feldhamstern zu schützen sind – sie könnten ja zurückkehren.
Am Wiener Donaufeld in Floridsdorf sind in den kommenden Jahren rund 6000 neue Wohnungen geplant. Dort, wo unter anderem auch die Wechselkröte anzutreffen ist. Doch im aktuellen Fall muss die streng geschützte Art dem Bauvorhaben weichen und in ein Ersatzquartier umziehen, das noch gesucht wird. Die Tiere lieben trockene Landschaften mit wenig Vegetation. Zu finden sind sie vor allem im Tiefland, darunter im Klagenfurter Becken und der Südoststeiermark.
Am Wiener Donaufeld in Floridsdorf sind in den kommenden Jahren rund 6000 neue Wohnungen geplant. Dort, wo unter anderem auch die Wechselkröte anzutreffen ist. Doch im aktuellen Fall muss die streng geschützte Art dem Bauvorhaben weichen und in ein Ersatzquartier umziehen, das noch gesucht wird. Die Tiere lieben trockene Landschaften mit wenig Vegetation. Zu finden sind sie vor allem im Tiefland, darunter im Klagenfurter Becken und der Südoststeiermark.
Sein aktuellster Gegner ist die Marchfelder-Schnellstraße in Niederösterreich. Seit wenigen Tagen steht es 1:0 für das Team Vogel. Laut Gutachten würde der Bau der Straße das Brutareal des Vogels beeinträchtigen. Der Triel ist bei der Auswahl seines Wohnortes heikel. Er präferiert eher trockene Flächen, die schütter bewachsen sind – Schottergruben bevorzugt. Ende der 1980er-Jahre galt der Triel in Österreich so gut wie ausgestorben.
Alles fließt, könnte das Motto der Würfelnatter sein. Im Gegensatz zur Ringelnatter bevorzugt sie fließendes Gewässer, wie etwa die Mur. Dort wurde sie auch zum Spielball rund um das Murkraftwerk. Dagegen konnten die geschützten Reptilien letztlich auch wenig ausrichten, sie wurden eingesammelt und umgesiedelt. Kulinarisch präferiert die harmlose Natrix tessellata übrigens Fisch, die Frösche überlässt sie großzügig den Ringelnattern.