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Chronik

Vor 30 Jahren flog Österreich ins All

1991 wagte Franz Viehböck, was danach keinem Österreicher und keiner Österreicherin mehr gelang

vor 5 Jahren30. September 2021 um 11:38
Leute & Stars
Schon lange her, bislang jedoch nicht wiederholt: Vor 30 Jahren -  am 2. Oktober 1991 - hob "Austronaut" Franz Viehböck im Rahmen des damals rund 200 Millionen Schilling teuren "Austromir"-Projekts mit einer Rakete von Baikonur zur russischen Raumstation MIR ab.
1988 meldeten sich nach einer öffentliche Ausschreibung für den "Posten" eines "Austronauten" mehr als 180 Österreicher, um eine Chance für einen Flug ins All zu erhalten. Viehböck macht das Rennen.
Viehböck macht das Rennen - beim Start ist er etwas über 31 Jahre alt.
Mit Viehböck fliegen als Kommandant der Russe Alexander Wolkow (Mitte) und als Dritter in der Sojus-Mission der Kasache Tachtar Aubakirow (rechts) ins All mit.
1987 hatte der damalige sowjetische Premierminister Nikolai Ryschkow bei einem Besuch in Österreich das Angebot unterbreitet, dass sich die Alpenrepublik an einem bemannten sowjetischen Raumprojekt samt Flug eines Österreichers zum Orbitalkomplex beteiligen könnte.
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