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„Grad und Schräg“
Ein impertinent und gnadenlos schönes Festival in Straden
Wolfgang und Edith Seidl und das Team von „Straden aktiv“ haben wieder ein buntes, viertägiges Festival der geraden und schrägen Töne auf die Beine gestellt. Die Donauwellenreiter rund um Sängerin Maria Craffonara eröffneten das Festival im Kulturhaus Straden mit neu arrangierten Liedern von Gianmaria Testa. Gnadenlos rasant wurde der zweite Abend. Eddie Luis und seine multinationale Virtuosen-Combo „Die Gnadenlosen – XL“ ließen Hot Jazz, Swing und Ikonen des Schlagerzeitalters aufleben. Da geriet auch das Tanzbein – streng nach 3-G-Regeln – in Zuckungen. Die zweite Hälfte der laut Seidl „impertinent schönen Feier der Inaktualität in vier Vierteln“ startet am Samstag um 19:45 Uhr mit einem Doppelkonzert. Das „Trio Lepschi“ und das „Trio Albtrieb Trio“ werden um die Gunst des Publikums wetteifern. Die Wiener Tschuschenkapelle, eine feste Größe der österreichischen Musiklandschaft, lässt „Grad und Schräg“ am Sonntag mit einer Matinee ab 10:45 Uhr ausklingen.