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Egal, ob Strandbad oder Freibad: Ohne Bademeister läuft nichts.

Die Aufgaben eines Bademeisters sind abwechslungsreich, unterhaltsam, herausfordernd, aber vor allem sind Verantwortung und Konzentration gefragt. Denn bei allem Spaß, kann es auch rasch ernst werden.

Harald Amersbach ist Bademeister im Strandbad in St. Georgen am Längsee. "An Spitzentagen suchten vor Jahren 3000 Badegäste Abkühlung. Jetzt ist es die Hälfte", sagt der 64-Jährige, dessen Arbeitstag um 7 Uhr früh beginnt.
Im Gemeindestrandbad Ertl in Seeboden sorgt Bademeister Mischa Hopfgartner für die Sicherheit der Badegäste. "Jeder neue Tag ist für mich aufregend. Außerdem bin ich den ganzen Tag an der frischen Luft und kann die Schönheit des Millstätter Sees genießen", sagt der 53-jährige Spittaler.
Paul Zeloth (18) aus Wasserhofen trat heuer sein erstes Jahr als Bademeister am Klopeiner See an -  und zwar im Campingbad Nord. „Ich schätze, dass ich den ganzen Tag am See sein kann. Außerdem ist immer was zu tun und man lernt viele neue Leute kennen“, sagt der angehende Student.
Seit 2013 ist Nataliya Weinberger (54) Bademeisterin im Stadionbad Wolfsberg. Auch technische Aufgaben gehören dazu. "Das Erlernen der Technik war anfangs die größte Herausforderung: die chemischen Analysen, das Filterwechseln oder das Rückspülen“, sagt die Schwimmtrainerin: „Das Schönste an meinem Job ist, dass ich jede Menge nette Leute treffe.“
Für Karin Morwei (54) ist der Job als Bademeisterin im Stadtwerke-Bad Loretto in der Wörthersee Ostbuch „der schönste Arbeitsplatz, den ich je hatte. Die Menschen sind so freundlich.“ Auch brenzlige Situationen musste die begeisterte Motorradfahrerin schon meistern und ist dankbar, dass bisher alles immer gut ausgegangen ist.