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Job & Karriere

Was mir mein Beruf bedeutet

vor 5 Jahren30. April 2021 um 18:03
Tag der Arbeit
Markus Hödl, Eichfeld bei Mureck, Waschanlagentechniker: „Ich war noch nie stempeln, die Arbeit hat mich immer gefunden. Sie bedeutet für mich und meine Familie Wohlstand. Wenn dann noch die Freude dazu kommt, ist es optimal. Ich habe zwar einen Chef, kann mir aber meine Arbeitszeit flexibel einteilen und bin somit auch mein eigener Chef. Ich bin gerne unterwegs und da ich österreichweit 26 Anlagen betreue, komme ich viel herum. Mir gefällt auch sehr, dass ich bei meiner Arbeit viele Leute und neue Orte kennenlerne.“
Christoph Puchas, Gleisdorf, Arbeiter am städtischen Wirtschaftshof: "Ich mache vieles, vom Rasenmähen bis zu Reparaturen im Kindergarten. Von November bis März bin ich in Bereitschaft für den Winterdienst. Mir gefällt, dass meine Arbeit sinnvoll für die Leute ist und ich viel im Freien bin. Die Tätigkeiten ändern sich geringfügig, im Moment gibt es Corona-Maßnahmen wie Testen."  
Hannah Schlömmer, Fohnsdorf, Zerspanungstechnikerin bei ATB Spielberg: Das Tolle an meinem Beruf ist, dass ich einen Plan vorgelegt bekomme und am Ende ein fertiges Erzeugnis in Händen halten kann. Etwas herzustellen ist ein gutes Gefühl, das macht mich stolz. Außerdem ermöglicht mir das gute Einkommen, selbst für mich zu sorgen und nicht von anderen abhängig zu sein. Ich hoffe, dass ich nach der ATB-Werksschließung wieder eine solche Stelle bekomme.
Michael Rössl, Gastronom aus Stallhofen: Es steckt ganz viel Leidenschaft in meinem Beruf, vor allem der Umgang mit dem Gast, die top Produkte und die vielen Details machen für mich die Tourismus-Branche einzigartig. Gerade die neuen Herausforderungen machen keinen Tag wie den anderen. Da hat das letzte Jahr wieder gezeigt, wie flexibel man in der Gastronomie sein kann. Also für mich ist es die spannendste und schönste Branche der Welt.
Klaus Pirnik, Waltendorf in Graz, Kehrmaschinenfahrer: "Arbeiten bedeutet für mich zu leben. Es ist es ein schönes Gefühl, wenn ich in den Rückspiegel schaue und sehe, dass der Platz hinter mir nach getaner Arbeit wieder sauber ist. In den letzten Jahren hat sich viel verändert. Es gibt immer mehr To-Go-Verpackungen, die auf Wiesen und Wegen statt in den Abfallkübeln entsorgt werden."
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