Österreichs vielgestaltige Moderne als neue Leopold-Schau
Es dämmert im Leopold Museum - nicht in dem Sinne, dass die Wiener Institution angesichts der Coronapandemie in einen Dämmerschlaf verfiele. Im Gegenteil. Unter dem ambivalenten Begriff der "Menschheitsdämmerung" hat Direktor Hans-Peter Wipplinger als Kurator einen Rundblick auf die malerischen Entwicklungen der Zwischenkriegszeit geworfen. Herausgekommen ist ein Kompendium kleiner Personalen, das anhand von elf Künstlern den Stilpluralismus einer Umbruchsphase dokumentiert.