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Gesundheit & Fitness

So hart greift Europa durch

Massen-Schnelltests, rote Zonen und Ausgangssperren: Europa kämpft mit allen Mitteln gegen das Coronavirus. Einige Länder machen fast komplett dicht, andere gehen Sonderwege. Milde sind die Maßnahmen derzeit fast nirgendwo. Ein Überblick:

vor 6 Jahren8. November 2020 um 20:28
Corona-PandemieChronik
In FRANKREICH, wo infolge der Pandemie inzwischen mehr als 40.000 Menschen starben, sind die Regeln mit am strengsten. Die Menschen dürfen nur mit triftigem Grund vor die Tür - etwa um zur Arbeit zu gehen. Spaziergänge und Sport sind nur in einem Umkreis von einem Kilometer vom Wohnort für eine Stunde am Tag erlaubt. 
Wer das Haus verlässt, muss ein Formular mit dem Grund mitführen. Alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte sind geschlossen. Auch Theater, Kinos, Restaurants und Cafes sind dicht. Schulen und Kitas bleiben offen. Der Gesundheitsnotstand wurde bis zum 16. Februar verlängert.
Mit jeweils mehr als 1.500 Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner binnen 14 Tagen sind Belgien und Tschechien von der Pandemie in Europa extrem hart getroffen. Entsprechend streng sind die Maßnahmen. In BELGIEN sind die meisten Läden geschlossen. Restaurants, Cafes und Bars sind ebenso dicht wie Friseure, Massage- und Schönheitssalons. Ausnahmen gibt es nur für lebensnotwendige Geschäfte. Nachts gelten Ausgangssperren. Jeder Haushalt darf nur eine Person pro Woche empfangen. Bei Singles sind es zwei - aber nicht zeitgleich.
In TSCHECHIEN gilt bis zum 20. November ein Notstand mit weitgehenden Ausgangsbeschränkungen und einer nächtlichen Ausgangssperre. Restaurants und Schulen sowie die meisten Geschäfte sind geschlossen.
In GROSSBRITANNIEN wird mit Liverpool im Nordwesten Englands erstmals eine komplette Stadt auf das Coronavirus getestet. Innerhalb von etwa zehn Tagen sollen sich die knapp 500.000 Einwohner Schnelltests unterziehen. In England sind Gastronomie, Kultur- und Sportzentren seit Donnerstag zu. Anders als in Deutschland bleibt auch der Handel - abgesehen von Supermärkten und wenigen anderen Geschäften - für einen Monat zu. Schulen und Unis bleiben geöffnet. Die Menschen sollen ihr Zuhause bis zum 2. Dezember nur noch aus triftigen Gründen verlassen.
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