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Chronik

So geht es Schülern beim Distance Learning

Die erste Woche Distance Learning haben sie hinter sich gebracht, die Schülerinnen und Schüler von Rein und Seiersberg. Ein Rundruf, wie es ihnen dabei ergangen ist.

vor 6 Jahren8. November 2020 um 13:28
Graz-UmgebungGraz
Hannah Joch, Bundesgymnasium Rein: Es war am Anfang etwas stressig, sich auf Online umzustellen und den ganzen Tag vor dem Laptop zu sein. Man kann sich selbst aussuchen, wann man was macht, muss nicht so früh aufstehen, kann eine Pause machen, wenn man will. Aber man hat keine Freunde bei sich und keine Lehrer, denen man schnell eine Frage stellen kann.
Teresa Müller, Gymnasium Seiersberg: Es wäre natürlich angenehmer, wenn wir weiter normal in die Schule gehen würden. Aber ich denke, dass das Home-Schooling für einen Monat niemand wirklich schadet. Wir dürfen auch an drei Tagen in der Woche an einem Präsenzunterricht teilnehmen. Ein Vorteil ist, dass das frühe Aufstehen wegfällt. 
Jakob Potocnik, Gymnasium Seiersberg: Ich hätte es besser gefunden, wenn die Oberstufenschüler in den Schulen geblieben werden. Es geht so aber auch ganz gut, unsere Schule hat alles sehr gut organisiert. Ein Nachteil ist, dass das Menschliche zwischen den Schülern und Lehrern fehlt. Ein Vorteil ist, dass man mehr Zeit für seine Hobbys hat, da der Schulweg wegfällt.
Lea Sophie Sailer, Bundesgymnasium Rein: Mir geht es ganz gut. Ich vermisse die sozialen Kontakte, aber mit den engsten Freunden halte ich Kontakt. Daheim wird mir nie langweilig. Man kann sich die Zeit freier einteilen. In vielen Fächern ist es aber schwierig, den ganzen Stoff durchzumachen. Die meisten Lehrer machen einen super Job.
Heidi Jaklitsch, Bundesgymnasium Rein: Schulisch geht es mir recht gut. Ich sehe im Home-Schooling einige Vorteile, etwa die selbstständige Einteilung des Lernstoffes und flexible Lernzeiten. Was mir fehlt, sind die Sozialkontakte. Persönliche Treffen sind nicht durch Videochats ersetzbar. Man schätzt nun Freiheiten, die vorher selbstverständlich waren, wieder mehr.
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