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Du hast es selbst in der Hand

Journalistisch geprüfte Fakten, um die Entscheidungen des Lebens selbst in der Hand zu haben: Seit drei Jahrzehnten informiert die Kleine Zeitung die Menschen im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Wir haben uns unter Hartbergerinnen und Hartbergern umgehört, wann Sie es zuletzt in ihrem Leben in der Hand hatten.

Bianca Holzmann, Bruck an der Mur: "Während des Lockdowns habe ich die Zeit genützt und über mich und mein Leben nachgedacht. So ruhig ich zuerst war, so motiviert bin ich aus der uns auferlegten Starre herausgekommen. Ich habe meine musikalische in die Hand genommen und jetzt sind drei Lieder so gut wie fertig. Eines davon möchte ich noch vor Weihnachten veröffentlichen. Hoffentlich geht sich das alles aus."
Katharina Schaufler, Kapfenberg: "Die beste Entscheidung meines Lebens war es, die Zuckerlzentrale in Bruck zu übernehmen. In den letzten Wochen habe ich einen Drang nach Veränderung und Bewegung verspürt, deshalb habe ich kurzerhand den Online-Auftritt der Zuckerlzentrale überarbeitet und auf neue Beine gestellt. Das war für mich ein völlig neues Betätigungsfeld, aber sehr aufregend."
Walter Stelzer, Bruck an der Mur: "Seit ich in Pension bin, nehme ich immer wieder Dinge in die Hand. Ich bin nach wie vor aktiv und will etwas erleben, etwas weiterbringen. Zum einen bin ich mit meiner Band "The Sundays" unterwegs. Coronabedingt haben wir am Faschingdienstag den letzten Auftritt gehabt. Danach haben wir nur noch im kleinen Kreis gespielt. Mein zweites Hobby ist der Amateurfunk. Momentan gewähre ich Interessierten einen Einblick in das Tun des Amateurfunk-Vereins am Schlossberg."
Roman Wasylkiw, Bruck an der Mur: "Im März habe ich mein Geschäft auf neue Beine gestellt. Mein Unternehmen, das Paracenter, habe ich im März nämlich von Mitterdorf nach Bruck übersiedelt. Es war an der Zeit die Firma auszubauen. Auch wenn ich diesen Schritt zu Beginn der Coronakrise gegangen bin, war es die richtige Entscheidung."
Eva Scheriau, Bruck an der Mur: "Ich bin mit den "Bewegten Nachbarn" in den letzten Wochen voll durchgestartet. Da coronabedingt das Betreten von Heimen nur eingeschränkt möglich ist, gehe ich mit Interessierten ins Freie. Wir treffen uns jeden zweiten Mittwoch im Monat um 10 Uhr und spazieren los - jeder in seiner Geschwindigkeit. Mir geht es darum, gemeinsam, aber mit Abstand, etwas zu unternehmen."