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Kärntens schönste Seiten abseits der Seen

Was man in Mittelkärnten unbedingt sehen, tun oder schmecken sollte.

vor 6 Jahren28. September 2020 um 09:59
Reisen
Einst „Schatzkästlein“ der Bauernhöfe, heute architekturhistorische Kostbarkeiten: Meist eingebettet in Wiesen und Wälder, etwas abseits des Bauernhofes, verleiht die traditionelle Holzblockbauweise den meist quadratischen „Troadkåst'n“ mit ihren zwei, drei Etagen einen romantischen, wehrhaften Touch. In einige adaptierte Exemplare kann man sich einmieten.
Im Gurktal ist gegen alles ein Kraut gewachsen: Auf gut beschilderten Kräuterwegen mit unterschiedlichsten Charakteristiken und Schwierigkeitsgraden können Wanderfreunde und Radfahrer die beeindruckende Naturkulisse entdecken. Den vielfältigen Themenbereich rund um die heimischen Kräuter dokumentieren die 12 ausgewiesenen Kräuter Hotspots. Der Bogen erstreckt sich über Kräutergärten, Kräuterhöfe, Käuterwirten und auch Kräuterherbergen.
Die im Jahresmittel gestiegenen Temperaturen haben Österreich die Renaissance seines uralten Weinbaugebietes Mittelkärnten beschert: Wie zum Beispiel in den Hängen rund um die Burg Taggenbrunn, über André Hellers Skulptur Zeitgöttin wacht. Oder im Weingut Georgium am Südufer des Längsees oder der drei Hektar große Weinberg Vinum Virunum bei St. Veit an der Glan.
Einst war der Wimitzer Graben als Verbannungsort von Rebellen und Schwerverbrechern gefürchtet. Heute ist das Tal ein Naturidyll mit absolut klarem Quellwasser - die wichtigste Zutat, um gutes Bier zu brauen. Zum Beispiel in der Wimitzbrauerei mit ihren je nach Saison produzierten Bierspezialitäten, die es nur direkt ab Brauerei und in der umliegenden Gastronomie gibt.
Ein Klassiker in Sachen Kärntner Kasnudln ist Barbara und Günther Erians gleichnamiger Gasthof Erian in Gurk. Die älteste Wirtschaft des Ortes ist ein Refugium regionaler Kulinarik, Wohnzimmer der Einheimischen und Treffpunkt der Vereine. Herzhafte Küche steht hier für echtes Handwerk, wobei neben Wild aus Gurk- und Metnitztal sowie Fisch aus der Umgebung die hauseigenen „Nudelei“ eine wichtige Rolle spielt.
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