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Sport

Siegerparade auf der Planai

So wurde der Schladminger Nachtslalom zum Kultrennen. Von Alberto Tomba 1997 bis Marcel Hirscher 2019.

vor 6 Jahren28. Jänner 2020 um 05:31
LiezenSki alpin
ChronikWintersport
Am 30. Jänner 1997 war es so weit, der erste Weltcup-Nachtslalom ließ die Planai und ganz Schladming in einem bisher unvorstellbaren Glanz erstrahlen. In dieser Nacht fiel auch der Startschuss für ein neues Kapitel der Schladminger Weltcup-Geschichte. Rund 27.000 enthusiastische Ski-Fans zählte man beim ersten Nachtslalom, dies entschädigte natürlich für die harte Arbeit vor, während und nach dieser sportlichen Großveranstaltung.
In diesem Jahr trafen sich nicht nur die legendären Skirennläuferinnen und -rennläufer aus früheren Zeiten, sondern auch die Slalomartisten und Speed-Spezialisten. Vom gewöhnlichen Skiweltcup entwickelten sich die Rennen in Schladming mit Lichtgeschwindigkeit zum Ski-Spektakel. 35.000 Zuseher zählte man beim Nachtslalom am 8. Jänner 1998. Zehntausende Ski-Begeisterte waren es bei den Super-G-Bewerben. Alberto Tomba oder "Tomba la Bomba“, wie der Italiener von seinen Fans genannt wurde, ließ die Bombe platzen und siegte auch beim zweiten Nachtslalom. Erfreuliche Leistungen brachten auch die rot-weiß-roten Skistars. Thomas Sykora auf Rang zwei im Slalom und der „Herminator“ und die österreichische Super-G-Armada waren das i-Tüpfelchen auf der Planai.
Mit einem Husarenritt – von Platz 23 zum Sieg – über den Schladminger Zielhang ins bebende Stadion, holte sich Benni Raich seinen ersten, jedoch nicht seinen letzten Sieg, beim Schladminger Nightrace.
Der Nachtslalom 2000 fiel trotz Regenwetter nicht ins Wasser. 30.000 Fans feierten den österreichischen Doppelerfolg. Die ersten Drei, Mario Matt, Thomas Stangassinger und Ole-Christian Furuseth, heizten dem Schladminger Weltcup-Publikum kräftig ein.
Nach 1999 krönte sich Benni Raich 2001 abermals zum König der Schladminger Skinacht, diesmal vor Hans-Peter Buraas und Mitja Kunc.
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