Höhere Strafen für Ex-Chefs von Fabrik in Rotschlamm-Prozess
Im Prozess um die Rotschlamm-Katastrophe 2010 in der ungarischen Aluminiumfabrik MAL AG Ajka hat das Tafelgericht in der westungarischen Stadt Györ am Freitag die Urteile aus erster Instanz für die Firmenspitze erhöht. Der damalige Chef des Unternehmens wurde als Erstangeklagter zu vier Jahren unbedingter Haft, sein Stellvertreter als Zweitangeklagter zu drei Jahren unbedingter Haft verurteilt.