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Chronik

Das sind die besten Tierfotos 2019

Die Gewinner des "Wildlife Photographer of the Year"-Bewerbs 2019 sind da. Jedes Jahr werden im "Natural History Museum" in London die besten Wildtier-Fotos der Welt gewählt. Hier ist die Auswahl der außerordentlichsten Bilder.

vor 7 Jahren17. Oktober 2019 um 09:12
KunstLeute & Stars
Kultur
Der chinesische Fotograf Yongqing Bao ist der Gewinner des diesjährigen "Wildlife Photographer of the Year"-Bewerbs des Natural History Museum in London. Er fing einen ganz besonderen Moment in den Bergen Zentralchinas ein. Dieses Himalaya-Murmeltier war nicht lange im Winterschlaf, als es von einer tibetischen Fuchsmutter mit drei hungrigen Jungen überrascht wurde. Yongqing hielt den Angriff fest - die Macht des Raubtiers, das seine Zähne entblößt, der Schrecken seiner Beute, die Intensität von Leben und Tod, die in den Gesichtern der Tiere geschrieben steht.  
Der mexikanische Fotograf Alejandro Prieto brauchte zwei Jahre, um das perfekte Foto eines männlichen Jaguars zu machen. Unter einem leuchtenden Sternenhimmel in Arizona projiziert er einen Jaguar auf einen Abschnitt des Grenzzauns zwischen den USA und Mexiko, um die Vergangenheit des Jaguars und seine mögliche zukünftige Präsenz in den USA zu symbolisieren. Wenn die Mauer gebaut wird, wird das die Jaguar-Bevölkerung in den Vereinigten Staaten zerstören.  
Der norwegische Fotograf Audun Rikardsen nahm dieses Foto in Skulsfjord, Troms, in Norwegen auf. Rikardsen positionierte dafür diesen Ast in der Hoffnung, dass er einen perfekten Ausguck für einen Steinadler darstellen würde. Er stellte eine Kamerafalle auf und ließ immer wieder Aas in der Nähe zurück. Innerhalb von drei Jahren begann dieser Adler nach und nach, den Zweig zu nutzen, um sein Küstenreich zu überblicken. Der Fotograf fing die Kraft des Vogels ein, als er mit ausgestreckten Krallen landete.  
Der britische Fotograf Charlie Hamilton James hat ein Ratten-Pack in der Pearl Street, New York, USA, fotografiert.  In der Pearl Street in Lower Manhattan tummeln sich braune Ratten zwischen ihrem Heim unter einem Gitter und einem Stapel Müllsäcken voller Lebensmittelabfälle. Charlie Hamilton James schaffte es, einen besonderen Blick auf die Straße einzufangen. Städtische Rattenpopulationen nehmen weltweit schnell zu Als Krankheitsüberträger verursachen sie bei vielen Menschen Angst und Ekel. Ratten sind aber sehr intelligent und können sich in Großstädten gut organisieren.
Fotograf Daniel Kronauer (Deutschland/USA) überzeugt mit einem Foto von einem kunstvollen Ameisenhaufen, das in Costa Rica aufgenommen wurde. Tagsüber jagt diese Ameisenkolonie hauptsächlich andere Ameisenarten. Ihr Nest für die Nacht konstruieren die Ameisen ein kunstvolles Nest. Kronauer stellte seine Kamera vorsichtig auf den Waldboden auf, um die Tausenden von giftigen Armeisen nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen. "Sie dürfen nicht in ihre Richtung atmen", erklärt er. Ameisen wechseln sich zwischen nomadischen und stationären Phasen ab. Diese Ameisen waren gerade in einer Nomadenphase und bauen jede Nacht ein neues Nest mit ihren eigenen Körpern. Die Armeeameisen spannen dazu ihre Klauen ineinander, um ein Gerüst zu bilden, während die Königin in einem Netzwerk von Kammern und Tunneln bleibt. Während der stationären Phase bleiben sie im selben Nest, während die Königin neue Eier legt.
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