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Wohnen

Gartenschmuck

Ilex, Kirschlorbeer, Hortensie: In den heimischen Gärten ist eine Vielfalt an Pflanzen zu bewundern - viele davon sind giftig, doch mit diesen Vertretern sollte man besonders vorsichtig umgehen.

vor 7 Jahren14. Oktober 2019 um 14:27
Leute & Stars
Tödlich giftig und unentbehrlich ihn der Medizin: Dieser augenscheinliche Widerspruch trifft auf ein paar Zierpflanzen zu. Die Wirkstoffe aus Digitalis etwa werden in der Medizin zur Therapie von Herzerkrankungen verwendet. Wer aber beim Gartenarbeiten keine Handschuhe trägt und dann ein Jausenbrot isst, muss im besten Fall mit Herzproblemen, Verdauungsbeschwerden und Sehstörungen rechnen.
Bald müssen die Töpfe mit Oleander ins Warme. Glykosid Oleandrin nennt sich das Gift, das ihn für Menschen und Tiere gefährlich macht. Mitunter kommt es zu Hautreizungen. Dass er versehentlich verzehrt wird (und damit Herzstillstand riskiert wird), ist unwahrscheinlich - er ist bitter. Bei Verdacht einer Vergiftung berät die Vergiftungsinformationszentrale rund um die Uhr unter Tel. +43 1 406 43 43.
Nur mit Handschuhen anzufassen: Aconitum napellus wird in den Gärten Europas als Zierpflanze angebaut, gilt als giftigste Pflanze Europas und kann bei bloßem Hautkontakt zu Herzrhythmusstörungen oder Kreislaufkollaps führen.
Rund 175 Arten dieses hübschen Spindelstrauchgewächses findet man weltweit. Neben Goldregen, Stechpalme (Ilex) und Seidelbast wird der Zierstrauch hierzulande unter die „gefährlichen Vier“ gereiht. Alle Teile der Pflanze sind giftig, vor allem aber die Früchte und Samen.
Sie gehört zu den Nachtschattengewächsen wie auch  schmackhafte Vertreter (Kartoffel, Tomate oder Paprika) - verspeisen darf man sie aber keinesfalls! Alkaloide, wie Scopolamin, Hyoscyamin und Atropin machen sie gefährlich. Auch das Schnuppern an den Blüten sollte man sein lassen. Hierzulande macht den Engelstrompeten der Frost zu schaffen, aber in Töpfen werden sie gern kultiviert.
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