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10 Dinge, die man auf den Azoren gesehen haben muss

Die Azoren beeinflussen nicht nur das Wetter in Europa, die neun kleinen Inseln mitten im Atlantik bieten Naturliebhabern auch ein Eldorado für Wandertouren durch Wälder, entlang von Steilküsten und auf Vulkankegel.

Angra do Heroísmo ist die älteste Stadt der Azoren. Aus der schachbrettartig angelegten Altstadt, die 1983 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde, ragen die beiden Türme des Domes aus dem 16. Jahrhundert empor, ein weiteres markantes Bauwerk ist die hellblaue, barocke Kirche Igreja da Misericórdia.
Das Kleinklima auf den Azoren lässt die Hecken zu floristischen Miniparadiesen und die kräuterüberwachsenen Wiesen zu einem Feinschmeckerrestaurant für Kühe macht, deren Milch dem weltbekannten Käse seine exquisite Würze gibt. 30.000 der Vierbeiner soll es auf der von nur 9000 menschlichen Zweibeinern bewohnten Insel São Jorge geben.
Ganz im Westen, auf Corvo, der kleinsten Azoren-Insel, füllt der Caldeirão die Foto-Speicherkarte: ein Riesenkrater des inseldominierenden Vulkans, mit über drei Kilometer Durchmesser, in dessen Mitte man absteigen kann.
Der Hafen des Inselhauptorts Horta auf Faial ist nicht nur Standort von einem von nur drei Krankenhäusern der Azoren. Horta, Sitz des Regionalparlaments der seit 1976 autonomen Region Azoren, ist auch beliebter Zwischenstopp auf den Atlantiküberquerungen abenteuerlustiger Hochseesegler.
Die auf die Betonziegel der Hafenmauern von Horta gemalten, farben- und motivreichen Erinnerungsbilder zeugen vom polyglotten Publikum, das sich abends meist vor dem „Café Sport“ trifft, einer Bar in der es angeblich den besten Gin Tonic zwischen Europa und Amerika gibt.