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Chronik

Verbreitete invasive Arten

Diese Pflanzen zählen zu den invasiven Arten.

vor 7 Jahren3. September 2019 um 15:11
LeibnitzLeute & Stars
Deutschlandsberg
Das Drüsige Springkraut oder Drüsen-Springkraut stammt ursprünglich aus dem Himalaya. Bei uns wurde es als Zierpflanze und als Bienenweidepflanze im 19. Jahrhundert eingeführt. Es verursacht keine gesundheitlichen Probleme, ist aber schädlich für die Böden und verdrängt heimische Pflanzenarten, indem es sich massiv ausbreitet. Bekämpfen lässt sich das Springkraut, indem es kurz vor der Blütenbildung so tief wie möglich gemäht wird oder indem Einzelpflanzen ausgerissen werden.
Das Beifuß-Traubenkraut ist unter seinem englischen Namen "Ragweed" bekannt und Allergikern verhasst. Die Pflanze wurde im 19. Jahrhundert über saatgut und Vogelfutter eingeschleppt. Bekämpfen lässt es sich, indem die Pflanze vollständig mitsamt ihren Wurzeln ausgerissen wird. Dabei sollte man Handschuhe tragen. Wenn die Pflanze blüht, auch Staubmaske und Schutzbrille.
Die Riesen-Goldrute stammt aus Nordamerika und Kanada. Auch sie wurde als Zierpflanze und Bienenweide eingeführt. Sie kommt an allen Standorten vor. Sie breitet sich über Samen aus und verdrängt andere Pflanzen- und Tierarten aus ihren Lebensräumen. Auch schützt sie den Boden nicht vor Erosion. Bekämpfen kann man die Goldrute, indem man sie zwei Mal pro Jahr schneidet - am besten Ende Mai und im August. Dies muss man aber über mehrer Jahre hindurch durchführen.
Der Riesen-Bärenklau kann bis zu vier Meter hoch werden. Er stammt aus dem Kaukasus und wurde als Bienenweide angesät. Bei Hautkontakt kann die Pflanze rötungen, Schwellungen und Verbrennungen verursachen. Der Riesenbärenklau vermehrt sich über Samen, weshalb man die Blütenstände vor der Fruchtreife abschneiden muss, um die Pflanze zu bekämpfen. Auch die Wurzelstöcke auszugraben, hilft. Dabei sollte man unbedingt Schutzkleidung tragen.
Auch der Japan-Staudenknöterich wurde im 19. Jahrhundert als Zierpflanze und ursprünglich auch als Futterpflanze für Haustiere bei uns einfegührt, die die Pflanze aber gar nicht gerne fressen. Der Staudenknöterich kann mehrer Meter lange Wurzelausläufer bilden, auf denen neue Pflanzen entstehen. Auch er trägt zur Bodenerosion bei. Will man ihn bekämpfen, sollte man alle 14 Tage mähen. Auch die Beweidung mit Schafen oder Ziegen hilft, die Pflanze zu schwächen. Quelle: https://www.arge-naturschutz.at/projekte/pflanzen/neophyten/
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