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Leute & Stars

Problemzonen im Amazonas-Regenwald

Mehr als 1000 neue Brände pro Tag verzeichnet man am Amazonas. Warum uns das betrifft, obwohl Brasilien nicht ums Eck liegt.

vor 7 Jahren23. August 2019 um 15:30
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Mehr als 72.800 Brände wüteten bislang 2019 in Brasilien. Nicht nur die indigene Bevölkerung ist bedroht, auch Großstädte sind davon betroffen. Die starke Rauchentwicklung löste etwa einen Stromausfall in der Metropole São Paulo aus.
Der Regenwald am Amazonas verarbeitet pro Jahr rund zwei Milliarden Tonnen Kohlendioxid. Und er ist Produzent von etwa einem Fünftel des weltweit verfügbaren Sauerstoffs.
Ein Nebelschleier liegt über dem Regenwald. Jeder Baumriese verdunstet täglich etwa tausend Liter Wasser. Eine riesige Klimaanlage, wenn man so will. Beim Weltklima spielt der Regenwald eine Schlüsselrolle.
Rund 13 Prozent der Fläche Brasiliens sind Schutzgebiete. Brasilien ist das Land mit den meisten unkontaktierten Völkern weltweit. Erst 2011 wurde im Javari-Tal ein isoliertes Volk mit rund 200 Angehörigen entdeckt.
Gold- und Diamantensucher gibt es seit dem 17. Jahrhundert am Amazonas. 1967 wurden Eisenerzvorkommen entdeckt. Brasilien zählt zu den größten Eisenerzförderern der Welt nach China und Australien.
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