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Chronik

Wie unsere Samtpfoten wirklich ticken

Katzen haben scharfe Augen? Nicht unbedingt. Katzen sind Einzelgänger? Mitnichten! Sie werden Ihre Mieze mit anderen Augen sehen.

vor 7 Jahren8. August 2019 um 03:03
Katzen brauchen Milch. Dass man Katzen ein Schüsselchen mit Milch vorsetzt, diese Idee hat sich irgendwie in das kollektive Gedächtnis eingebrannt. Allerdings vertragen sie die meisten Miezen nicht. Während sie als Kitten von der Mutter gesäugt werden, produziert ihr Körper Laktase, um den Milchzucker aufspalten zu können. Beginnen sie damit, feste Nahrung zu fressen, sinkt der Spiegel des Enzyms und Milch wird schlechter verdaulich. Wie bei laktoseintolleranten Menschen äußert sich das in Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen oder sogar chronischen Darmerkrankungen. Es gibt zwar spezielle Katzenmilch mit reduziertem Milchzuckergehalt – am besten gibt man  seiner Mieze aber einfach Wasser zu trinken.
Katzen sehen im Dunklen. Wegen der hohen Dichte an Sehrezeptoren und den extrem geweiteten Pupillen benötigen Katzen im Vergleich nur ein Sechstel der Licht-stärke, die ein Mensch braucht, um ein Bild zu sehen. Dahersehen sie in der Dämmerung und selbst in der Nacht noch sehr gut – solange Restlicht vorhanden ist. In absoluter Dunkelheit wird es auch für sie finster.
Katzen haben scharfe Augen. Als Jäger ist das Sehvermögen von Katzen auf eine Entfernung von zwei bis sechs Meter optimiert, wo sich ihre Beute befindet. In die Ferne sehen sie schlechter als der Mensch. Dinge, die näher als 25 Zentimeter liegen, sehen sie nur unscharf oder nehmen sie gar nicht wahr.
Katzen schnurren, wenn sie sich wohl fühlen. Meist ist das Schnurren ein Zeichen von Zufriedenheit und Wohlbehagen. Aber nicht nur: Katzen schnurren auch, wenn sie große Angst haben, starke Schmerzen leiden oder sich in Bedrängnis befinden. Man nimmt an, dass sie sich in diesen Stresssituationen damit selbst beruhigen wollen.
Katzen sind wasserscheu. Die meisten Miezen können dem kühlen Nass nicht viel abgewinnen, aber sie sind nicht generell wasserscheu. Viele Miezen werden von ihren Besitzern dabei ertappt, wie sie im Wassernapf planschen, sich unter die laufende Wasserleitung setzen oder ihrem Zweibeiner sogar in die Dusche folgen. Die Türkisch-Van-Katze zum Beispiel ist auch als „Schwimmkatze“ bekannt, weil sie gerne baden geht. Auch Vertreter der Rasse Maine Coon gelten als regelrechte Wasserratten.
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