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So hart sind Verkehrsstrafen im Ausland

Eine Grazerin sitzt derzeit mit ihrem Mann in Griechenland fest. Aufgrund eines Parkdelikts wurden der Seniorin auf Chalkidiki die Kennzeichen sowie der Führerschein abgenommen. Klicken Sie sich durch die teuersten Verkehrsdelikte.

Sommer, Sonne, Meer ... doch ein Verkehrsdelikt kann im Urlaub schnell die Freude trüben. Strafen im Ausland können großen Ärger bereiten - wie jener Fall eines Ehepaares aus Graz, das momentan in Griechenland festsitzt.
Aufgrund eines Parkdelikts wurden der Seniorin auf Chalkidiki die Kennzeichen sowie der Führerschein abgenommen, was die gehbehinderte Frau am Urlaubsort festhält und die für 19. August geplante Heimreise per Pkw unmöglich macht. Laut ARBÖ gibt es in Griechenland seit Mitte 2018 strenge Verkehrsstrafen, schon kleine Vergehen wie Falschparken, nicht Angurten oder Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung würden extrem rigoros geahndet.
Verkehrssünden werden in Italien mit hohen Geldbußen bestraft. "Wer mit mehr als 0,5 Promille fährt, dem droht eine Mindeststrafe von 530 Euro", sagt ÖAMTC-Expertin Gmoser. "Unter Umständen kann sogar das Fahrzeug einbehalten werden." Auch Raser müssen tief in die Tasche greifen: Mindestens 170 Euro werden bereits bei einer geringen Geschwindigkeitsübertretung fällig. Zwischen 22 und 7 Uhr fallen die Strafen für Temposünder sogar um ein Drittel höher aus als tagsüber.
"Generell drohen drastische Folgen bei Fahrten unter Alkoholeinfluss", sagt die Juristin. "Wird man in der Slowakei alkoholisiert von der Polizei angehalten, kann man festgenommen werden – auch ohne einen Unfall verursacht zu haben." Generell drohen bei Überschreitung der (meist 0,5) Promillegrenze hohe Strafen – so sind es in Deutschland, Italien und Spanien 500 Euro aufwärts.
Wer den Gurt nicht anlegt, kann in Spanien mit einer Strafe ab 200 Euro rechnen. In Slowenien kostet der fehlende Gurt 120 Euro.