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Wo man Rom abseits der Massen genießen kann

Wer nicht in den Besuchermassen untergehen möchte, der hat die Chance, das wahre Rom zu entdecken.

vor 6 Jahren6. Juli 2020 um 10:00
Reisen
Während sich vor dem Petersdom die Massen anstellen, kann es einem passieren, dass man die zweitgrößte Kirche Roms – Sankt Paul vor den Mauern – fast ganz für sich alleine hat.
Das Forum Romanum in allen Ehren, aber der Largo di Torre Argentina auf dem Marsfeld ist von Touristen weit weniger überlaufen – und hier wurde immerhin Julius Caesar gemeuchelt.
Auf dem protestantische Friedhof Cimitero Acattolico haben die Schriftsteller Keats und Shelley ihre letzte Ruhe gefunden. Heute ist er Pilgerstätte für viele Ruhesuchende in der pulsierenden Metropole. Tipp: Man beachte die Cestius-Pyramide in der Nähe.
Und dann wäre da noch die idyllischste Müllhalde der Welt: Der Monte Testaccio ist ein Hügel, der vollständig aus Scherben antiker Amphoren besteht. 53 Millionen, schätzen Archäologen, sollen bis zum Ende des vierten Jahrhunderts dort ihre letzte Ruhe gefunden haben, die sie sich nur mit Gras und Bäumen teilen.
Wir haben uns auf den ersten und manchmal erst auf den zweiten Blick in das lebendige Trastevere (das Nachtleben nicht verpassen!), das jüdische Viertel, das herbe Garbatella und das hippe Monti verschaut.
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