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Mobilität

Carmen vs. Maguari HS1 GTC

Damit keine Verwirrung aufkommt: Derzeit bemühen sich gerade zwei Unternehmen darum, die alte spanische Automarke Hispano-Suiza wiederzubeleben.

vor 7 Jahren12. März 2019 um 04:05
E-AutoModellvorstellung
Seit 1946 hat kein Hahn nach der viel zu früh verblichenen Automarke gekräht. Und jetzt sind es gleich zwei Firmen, die den Storch – das Markentier von Hispano-Suiza – wieder fliegen lassen wollen. Zum einen die spanische Familie Mateu, in deren Händen die Marke seit vier Generationen ist und die angekündigt hat, ihre Elektrorenner (im Bild) in Barcelona fertigen zu lassen. Zum anderen der Österreicher Erwin Himmel, der seine Supersportwagen in Villach bauen will. Aber der Reihe nach.
Auf dem Autosalon in Genf zeigten jedenfalls die Spanier einen Retro-Renner namens Carmen (benannt nach der Mutter des Firmen CEO Suqué Mateu) in spektakulärem Blechkleid, dass sich am stromlinienförmigen Einzelstück des Hispano Suiza H6C Dubonnet Xenia aus dem Jahr 1938 orientiert. Damit enden allerdings die Gemeinsamkeiten: Unter der exaltierten Außenhaut trägt der Carmen ein Monocoque aus Carbon.
Und auch keinen Verbrenner, sondern zwei Elektromotoren, die für 750 kW (1019 PS) gut sein sollen. Damit ist der Sprint von 0 auf 100 km/h in weniger als drei Sekunden abgehakt. Die Reichweite des 1,7 Tonnen leichten Stromsportlers liegt mit der optionalen 105-kWh-Batterie bei rund 400 Kilometern.
Die Pläne der Spanier sind ehrgeizig, wollen sie doch im Juni 2020 mit der Produktion starten und 19 Stück des exklusiven Stromers auf die Räder stellen. Falls jemand darüber nachdenkt, den Carmen zu bestellen: Der Flügeltürer kostet ab rund 1,8 Millionen Euro.
Jetzt zum Hispano-Suiza aus Österreich: Designer Erwin Himmel beeinflusste als Chefstylist des Volkswagen Design Centers in Barcelona beeinflusste er früher maßgeblich die Linien der Konzernmarken. Dann wollte ihn Ferdinand Piëch als Designboss von Skoda sehen. Doch Mladá Boleslav schmeckte Himmel nicht, und der Südsteirer machte sich 2004 mit einem eigenen Studio (Furore Design) selbstständig.
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