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Mobilität

Citroën Ami One Concept

Citroën bringt auf den Autosalon in Genf die Studie eines elektrischen Cityflitzers mit. Der Ami One ist winzig, steckt aber voll großer Ideen.

vor 8 Jahren21. Februar 2019 um 04:07
E-AutoModellvorstellung
Was ist 2,5 Meter kurz, hat einen Elektroantrieb und Platz für zwei Personen? Richtig: Der das Showcar Ami One, das Citroën zum Autosalon in Genf mitbringen wird. Das Wort Auto nehmen die Franzosen dabei nicht in den Mund, sondern sprechen von einer Alternative für Städter zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Zweirädern oder Scootern. Der Vorteil: Das Zwergerl wiegt nur 425 Kilogramm und schützt mit seinem geschlossene Innenraum vor schlechtem Wetter. Der Ami One ist aber auch in einer offenen Variante mit Stoffverdeck zu haben, das sich mit einem Handgriff öffnen lässt.
Der kleine Würfel misst 1,5 Meter in der Breite und in der Höhe. Was bedeutet, dass Querparken möglich ist. Die breiten Türen mit unterschiedlicher Öffnung (die Fahrertür öffnet sich gegenläufig) erleichtern den Einstieg. Über den Außenspiegeln ist das Lesegerät angebracht, der das Öffnen und Schließen der Türen per Smartphone ermöglicht.
Mit seiner Reichweite von 100 Kilometern und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h drängt sich der Winzling als Gefährte für alltägliche Fahrten durch den Großstadtdschungel auf. Es kann – je nach Gesetzgebung des jeweiligen Landes – von jedem, der mindestens 16 Jahre alt ist, gesteuert werden. Die Lithium-Ionen-Batterie, die im Fahrzeugboden untergebracht ist, kann leicht über ein Kabel an einer herkömmlichen Steckdose sowie an einer öffentlichen Ladestation oder Wallbox innerhalb von nur zwei Stunden geladen werden.
Über die „Cockpit-Insel“ im Innenraum können sämtliche Fahrassistenzsysteme intuitiv gesteuert werden. Auf deren rechter Seite beherbergt ein Zylinder den Startknopf, den Warnblinker, den Wählhebel des Automatikgetriebes und einen Bluetooth-Lautsprecher mit Lautstärkeregelung. Das fünf Zoll größe Kombiinstrument liefert nur die wichtigsten Informationen. Das Smartphone lässt sich induktiv laden und lässt sich mit dem Zwergerl verbinden. Je nach ausgewählter Applikation werden Informationen in das Blickfeld des Fahrers projiziert, ganz wie ein Head-up-Display.
Der (verschiebbare) Fahrersitz und der (fixe) Beifahrersitz sind asymmetrisch angeordnet. Damit gewinnen die beiden Insassen mehr Bewegungsfreiheit. Jedes Winkerl wird mit Ablagefächern ausgenutzt: Passend zur „Cockpit-Insel“ auf der Fahrerseite haben die Designer ein Ablagefach auf der Beifahrerseite entworfen, das genug Platz für zwei Handgepäckstücke bietet. Ist der Fahrersitz nach vorn geklappt, kann noch zusätzliches Gepäck hinten verstaut werden.
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