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Ehrung der "Radkersburger des Jahres"

„Sie haben ein Wunder vollbracht, nämlich einstimmige Beschlüsse in der Stadtregierung“, wandte sich Moderator Bernd Chibici im Zehnerhaus an jene Gemeindebewohner, die von Gemeinde- und Stadtrat zu den „Radkersburger des Jahres 2019“ gekürt wurden.

Bevor Stadtchef Heinrich Schmidlechner die Geehrten auf die Bühne holte, begrüßte er bei seinem Bürgermeisterempfang zahlreiche Ehrengäste. Unter ihnen die österreichische Botschafterin in Slowenien, Sigrid Berka, Rosa Marko von der Bezirkshauptmannschaft, Rudolf Hornich vom Land Steiermark, Franz Kortschak von der Baubezirksleitung und Bürgermeisterkollegen mit Josef Ober, Dietmar Tschiggerl und Ferdinand Groß an der Spitze.
Nach einem kurzen Rückblick auf wichtige Ereignisse des vergangenen Jahres startete die Ehrung mit der Kategorie „Kinder und Jugend“. Den Preis erhielt Dorothea Pridal, die „gute Kinderfee von Radkersburg“. Die diplomierte Kindergartenpädagogin leitet die „Kinder Kreativ Werkstätte“ im Aquilahof, koordiniert das Projekt „Große für Kleine“ und gilt als Kapazunder im Umgang mit Kindern.
Mit dem Preis in der Kategorie „Soziales“ wurde Ulrike Kurahs vor allem für ihr Engagement im Zeithilfsnetzwerk und für die Betreuung von Jugendlichen und Senioren ausgezeichnet.
Seit 1978 ist Max Fochtmann bei der Berg- und Naturwacht. Zehn Jahre lang leitete der ehemalige Biologieprofessor am Borg Bad Radkersburg, der auch einige Jahre in einem afrikanischen Gymnasium unterrichtete, die Ortseinsatzstelle Bad Radkersburg. Er kennt die Mur-Auen wie seine Westentasche und hat eine Leidenschaft für den Vogelschutz. Dafür wurde er „Radkersburger des Jahres“ in der Kategorie Naturschutz.
Der Träger der Henri Dunant Medaille in Gold und vieler weiterer Auszeichnungen des Roten Kreuzes wurde in der Kategorie „Einsatzorganisationen“ gekürt. Josef Resnik war 25 Jahre lang Blutspendereferent und ist seit 1973 beim Roten Kreuz. Seine Auszeichung wurde von einer großen Delegation des Roten Kreuzes heftig beklatscht.