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Öl, Gold und Bob Dylan: Warum man Tulsa gesehen haben muss

Tulsa in Oklahoma, die ehemalige Haupstadt der Ölbarone, hat sich einen musikalischen Schatz gesichert und will zum zweiten Nashville werden. In der Zwischenzeit kümmert sich Regisseur Martin Scorsese um die dunklen Geheimnisse der Stadt.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden nahe Tulsa reiche Ölvorkommen entdeckt. Die Stadt wurde buchstäblich vergoldet und ...
... noch heute weist die Stadt hinter New York und Miami die drittgrößte Anzahl an Art-déco-Gebäuden in den USA auf. 
Wer durch die Gebäude schlendert, bekommt ein Gefühl dafür, wie viel Geld das Öl damals in die Kassen gespült hat. Sogar die Weltwirtschaftkrise Ende der 1920er ging an der Stadt spurlos vorüber.
Eine Tour ist wie eine Zeitreise, einige Gebäude sind mit unterirdischen Tunneln verbunden. Auch der Hintergrund der Tunnel ist spannend: Aus Angst vor Entführungen hat Bauherr Waite Phillips zwischen dem Philtower und der Philcade den Tunnel genutzt. Zur damaligen Zeit, also in den 1920ern, wurden mehrfach Millionäre und deren Kinder entführt.
Besonderes Highlight: der Tresorraum einer Bank. Allein für den Transport der gigantischen Tür in den 1920ern mussten vom Bahnhof in die Stadt Schienen verlegt werden. Das Fotografieren ist natürlich strengstens verboten, aber eine Erinnerung wie diese, die bleibt. www.toursoftulsa.com